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Von den Küchenchefs der Culinary Fachberatung Schweiz #chefs365

Was macht die sogenannten Superfoods so super?

In den letzten Jahren ist der Begriff der Superfoods immer populärer geworden und man kann ihm mittlerweile fast nicht mehr aus dem Weg gehen. Sie sollen nicht nur extrem gesund sein, sondern auch die Laune verbessern und mehr Energie liefern. Eine offizielle fachliche Definition gibt es bis jetzt jedoch trotzdem nicht und der Begriff wird oft für Marketingzwecke verwendet.

Superfoods sind frische Lebensmittel, jedoch gehören nicht nur Früchte und Gemüse dazu, sondern auch viele Küchenkräuter, Gewürze und Samen, die besonders viele Vitamine und Mineralien enthalten, eine sehr hohe Nährstoffdichte, viele Ballaststoffe, Antioxidantien und Phytonährstoffe haben. Oft ist ihr gesundheitlicher Nutzen auch wissenschaftlich bestätigt und es wird gesagt, dass sie beim Abnehmen helfen, das Krebsrisiko verringern oder den Cholesterinspiegel senken können. Grund für zum Beispiel das Verringern des Krebsrisikos ist der hohe Anteil der Antioxidantien in diesen Lebensmitteln.

Zum Teil wird der Hype um die Superfoods allerdings auch belächelt, da die wissenschaftlichen Studien unter anderen Bedingungen gemacht werden, als wie wir Menschen uns ernähren. Sei es die Kombination verschiedener Lebensmittel oder die Verzehrmenge, die diese Lebensmittel überhaupt so gesund machen würden, nicht mit unserer Ernährungsweise harmonieren.

 

 

Meistens kommen die erwähnten Superfoods von sehr weit her und schaden somit dem ökologischen Fussabdruck. Es gibt jedoch auch viele Superfoods, die in der Region wachsen und nicht mehrere Tausend Kilometer Weg zurückgelegt haben, bis wir sie verzehren können.

Folgend einige «super» Lebensmittel aus der Nähe:

  • Gemüse der Saison (z.B. Spargeln)
  • Gerste
  • Aubergine
  • Bio-Eier
  • Grünkohl
  • Himbeeren
  • Heidelbeeren
  • Tomaten
  • Kartoffeln
  • Zwiebeln
  • Kürbissamen

Es ist jedoch wichtig, dass man sich ausgewogen ernährt und nicht nur auf eine Handvoll Superfoods konzentriert. Denn bei einer abwechslungsreichen Ernährung muss man sich um die notwendigen Nährstoffe und Kalorien nicht den Kopf zerbrechen und unter Einbindung von einigen Superfoods in den Speiseplan, kann man die Gesundheit besonders gut fördern. Oft reicht es auch aus, einige Superfoods zum Lieblingsgericht hinzuzufügen – und schon ernähren sie sich gesünder und fühlen sich besser.

Wenn sie mehr zu einzelnen Superfoods erfahren möchten, können Sie in den nächsten Chef’s 365 Beiträgen bald mehr dazu lesen.

(Quelle: Das komplette Handbuch der Superfoods von Centennial Media, 2019)