
Die Tomate stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika und wurde erst durch Christoph Kolumbus nach Europa gebracht. Tomaten gehören zur Familie der Nachtschattengewächse. Die Tomate ist also botanisch gesehen mit der Kartoffel verwandt, die ebenfalls ein Nachtschattengewächs ist. Um optimal zu gedeihen braucht die Pflanze viel Licht und ausreichend Wärme. Die krautigen Pflanzenteile sind giftig und deshalb nicht zum Verzehr geeignet.
Zu fast 95% besteht die Tomate aus Wasser. 100g Tomaten liefern daher nur 19 kcal. Gleichzeitig enthält sie jedoch viele Mikronährstoffe, so zum Beispiel Kalium, Beta-Carotin und Lykopin.
Beta-Carotin und Lykopin gehören zu den sogenannten „Carotinoiden“, eine Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe, die vor allem in orangen bzw. roten Früchten und Gemüse vorkommen. Es wird vermutet, dass Carotinoide aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung, positiven Einfluss auf unsere Gesundheit haben können.
Lykopin und Beta-Carotin sind für unseren Körper aus gekochtem Gemüse besser verfügbar als aus rohem.
So reichert sich zum Beispiel Lykopin durch langes Kochen von Tomatengerichten an, sodass verarbeitete Produkte, wie Tomatensaucen, -suppen oder Tomatenmark sehr gute Quellen für diesen sekundären Pflanzenstoff darstellen. Rohe Tomaten enthalten etwa 3 mg Lykopin pro 100 g, Tomatensauce ca. 10 mg pro 100 g und Tomatenmark sogar 45 mg pro 100 g. Reich an Lykopin sind auch Fertigprodukte, die aus Tomaten hergestellt sind, beispielsweise Suppen und Saucen.
Es gibt mehr als 2500 Sorten von Tomaten. Die
Bandbreite reicht von grossen Fleischtomaten über kleine Cherrytomaten,
ovale Sorten, rote, grüne und orange Tomaten bis hin zu so genannten
schwarzen Tomaten. So vielseitig die verschiedenen Sorten, so vielfältig
ist auch die Anwendungsmöglichkeit der Tomate in der Küche.
Ob als
Salat Caprese, im gemischten Salat, im Auflauf, als Suppe, Sauce oder
Saft: den Möglichkeiten sind hier kaum Grenzen gesetzt. Probieren Sie es
aus! En Guete!